Anfang Dezember habe ich mich bei Pearltrees angemeldet, einem relativ neuen Social Bookmarking Dienst von französischen Entwicklern.
Im Gegensatz zu anderen Diensten legt man hier Links als sogenannte Perlen in Perlenbäumen (bzw. Pearltrees) ab. Seiten, die bereits von mehreren Usern “gepearlt” wurden erhalten einen blauen Rahmen. Auf diese Weise stößt man schnell auf Pearltrees anderer Nutzer, die das gleiche Thema umfassen. Interessante, fremde Pearltrees kann man wiederum genau wie Weblinks zur eigenen Sammlung hinzufügen und erhält in Zukunft Auskunft, sobald es dort neue Pearls gibt.
Zum unkomplizierten Hinzufügen von Seiten gibt es eine tadellos arbeitende Firefox-Erweiterung. Darüberhinaus gibt es eine als Twitter Sync angepriesene Funktion, die dafür sorgt, das URLs aus eigenen Tweets automatisch in Pearltrees übernommen werden. Der umgekehrte Weg wird ebenfalls abgedeckt. Umfangreichere Änderungen an Pearltrees werden automatische getwittert. Ausprobiert habe ich beides allerdings mangels Interesse nicht.
Pearltrees befindet sich noch in Beta, was man an vielen Ecken und Enden deutlich spürt. Rückgängigfunktion und Papierkorb fehlen noch, löscht man ausversehen ein Pearl oder einen ganzen Pearltree löst sich die investierte Mühe gleich mit in Luft auf.
Dafür bietet Pearltrees eine Export-Funktion mit der man das komplette Machwerk im RDF-Format exportieren kann und sich somit keine Sorgen machen muss, dass die investierte Arbeit vollkommen umsonst war, wenn man sich von dem Dienst abwenden sollte.
Trotz vieler kleiner Macken und einer, zumindest soweit ich das bisher beurteilen konnte, kleinen Nutzerschaft gefällt mir der Dienst ausgesprochen gut. Und das Schmökern in fremden Pearltrees kann so manche “Perle” zu Tage fördern.
- http://www.pearltrees.com
- http://blog.pearltrees.com – Blog der Entwickler
- http://twitter.com/pearltrees – Twitter Account der Entwickler
- http://www.pearltrees.com/stevekr – Mein Pearltree
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